4. Schlüssel: Ich bin für meine Gefühle selbst verantwortlich

Dieser Schlüssel ist vielleicht die größte Herausforderung beim Umdenken und „Umfühlen“. „Du machst mich traurig“, „Du hast mich verletzt – diese Sätze sind so nicht richtig, der andere löst nur etwas aus, das schon da ist. Durch den Kontakt zum anderen, wird in mir etwas deutlich und spürbar. Ich entscheide mich, wie es mir geht, ob ich mich schlecht fühle oder gut. Ich mache das selbst und kann mein Gefühl verändern; selbst über mich bestimmen.

bzwnIMPULS: Bedürfnisse

Freitag, 13. Dezember 2013, 20 Uhr

Wir haben alle ganz ähnliche Bedürfnisse. Welche sind das und wie erkenne ich in Stress- und Streitsituationen, welches Bedürfnis gerade im Mangel ist?

Sich mit seinen Wünschen und Bedürfnissen auseinander zu setzen ist der Anfang für ein gutes Gespräch innerhalb von Beziehungen. Was wünsche ich mir gerade, was fehlt, wovon habe ich zuviel? Gibt es etwas, das der andere tun kann, um mich zu unterstützen? Und wie finde ich die richtigen Worte, damit es sich nicht nach Vorwurf oder Klage anhört? Mit kleinen Übungen nähern wir uns in dem bzwnIMPULS dem Thema “Bedürfnisse”, damit jeder/jede für sich konkrete Anregungen mit nach Hause nehmen kann.

Impulsgeberin: Anna Holfeld und Carsten Filor

Kosten: 5-15 Euro nach Selbsteinschätzung

Ort: Beziehungsweisen, Innstraße 30 in Neukölln

Anmeldung: kontakt@beziehungsweisen.net oder 030·55669980

Diagnose: Sehschwäche und Sprachlosigkeit

“Nie siehst Du mich.” “Du ziehst Dich total zurück und sprichst nicht mit mir.”
“Du bist nie da.” “Du verstehst mich nicht mehr.”
Die Klassiker in Beziehungen. Und mit allen Sätzen kann man arbeiten. Es gibt eine passende “Behandlung” bei o.g. Diagnose : Paarberatung.
Ein bis fünf Termine mit externer Moderation, offenen Fragen und emotionaler Kommunikation können helfen, die Sätze zu verwandeln und die Verbindung der beiden Liebenden wieder sichtbar werden zu lassen.
Der Weg geht über das Gefühl zum Bedürfnis. Was wünsche ich mir eigentlich, wenn ich in den Vorwurf gehe? Ich möchte mein Bedürfnis befriedigt wissen und lieber ein anderes Gefühl. Damit kann man arbeiten. Dann geht es ums Spüren und auch ums neu Formulieren. Ob der andere immer zu meiner Bedürfnisbefriedigung beitragen muss, das wage ich zu bezweifeln. Aber wenn er mich noch mag, mag er das vielleicht tun. Wenn ich gut frage. Also geht es um Hinschauen und Hinhören sowie um konkrete und positive Kommunikation.

Marshall Rosenberg spricht über die Liebe

So schön und so wahr..(Wem das Englisch zu schwierig ist, der kann einfach den Button cc anklicken, dann gibt es eine Übersetzung)