2.Schlüssel: Ungeteilte Paarzeit ist wichtig

Sich sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen – den anderen mit allen Sinnen wahrnehmen – das findet in der Zeit zu zweit statt. Das muss nicht die wöchentliche, amoreuse Verabredung zum Essen sein. Es geht darum, Gelegenheiten zu schaffen, an denen man sich als Paar erlebt.

Übung: Schreiben Sie auf einen gut sichtbar hängenden Plan am Kühlschrank auf, wann Sie ungeteilte Paarzeit hatten

3. Schlüssel: Ich höre Dir aufmerksam zu

Das wichtigste, neben der Technik des aktiven Zuhörens, ist die Neugier und das Interesse am anderen. Was ist Dir wichtig? Was heißt das für Dich, was Du mir sagst? Was heißt das für mich? Es braucht einen ruhigen Moment, um voll und ganz aufmerksam zu sein sowie innere Zuwendung.

4. Schlüssel: Ich bin für meine Gefühle selbst verantwortlich

Dieser Schlüssel ist vielleicht die größte Herausforderung beim Umdenken und „Umfühlen“. „Du machst mich traurig“, „Du hast mich verletzt – diese Sätze sind so nicht richtig, der andere löst nur etwas aus, das schon da ist. Durch den Kontakt zum anderen, wird in mir etwas deutlich und spürbar. Ich entscheide mich, wie es mir geht, ob ich mich schlecht fühle oder gut. Ich mache das selbst und kann mein Gefühl verändern; selbst über mich bestimmen.

5. Schlüssel – Es gibt Lösungen

Eigentlich wollen wir oft dasselbe, wir haben ähnliche Bedürfnisse, wir wählen jedoch unterschiedliche Strategien, um den gewünschten Zustand zu erhalten. Herauszufinden, was jeder wirklich will, das ist wichtig, um gemeinsam ein befriedigendes Leben zu führen. Auf der Suche nach dem gemeinsamen Weg finden sich Lösungen. Wenn es dabei gelingt, den anderen nicht als alleinigen Bedürfnisbefriediger zu sehen, dann ist das viel wert.

6. Schlüssel: Ich erkenne mich und Dich an

Ich sehe, spüre und wertschätze, was ich tue, wie mein Verhalten ist und wer ich bin. Ich sehe, spüre und wertschätze, was Du tust, wie Dein Verhalten ist und wer Du bist. Bei dem sechsten Schlüssel für gelingende Beziehung geht es um Anerkennung und Wertschätzung, nicht um Lob und Belohnung. Jeder ist eben so, wie er ist. Das Verhalten des einzelnen ist die einzige Art und Weise, die er zeigen kann. Die erkenne ich an.

7. Schlüssel – Es kann nur klappen, was auch schiefgehen darf

„..schief gehen?“ – was dann? Hier gibt es selten ein Rezept. Es lohnt sich, rechtzeitig darüber zu sprechen. „Es darf schiefgehen“ heißt aber auch: es könnte vielleicht schiefgehen. Es gilt also, etwas für die Beziehung zu tun, etwas zu investieren. Genießen, einlassen, fühlen und gleichzeitig immer dran bleiben, sich einbringen, etwas dafür tun, dass sich die Beziehung gut entwickeln kann.